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7. Oktober 2020

Ein Spielplatz für das Schwanennest
Stiftung Behinderten-Werk plant Crowdfunding-Aktion/ MdB Bettina Müller (SPD) neue Ratsvorsitzende

„Trotz Corona-Pandemie geht es weiter“, freute sich die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller (SPD), die erstmals seit Ihrer Wahl zur Vorsitzenden des Rats der Stiftung Behinderten-Werk eine Sitzung leitete. Das geplante Treffen im März war wegen des Lockdowns verschoben worden.

Bei der jüngsten Zusammenkunft wurde sorgfältig darauf geachtet die Sicherheitsregeln zum Schutz vor der Verbreitung des Virus umzusetzen. Vorstandsmitglied Joachim Schröck hatte die Sitzung eigens in die Barbarossa-Werkstatt in Altenhaßlau verlegt, da die dortige Mensa genügend Raum bietet, um Abstand zu halten.
Bettina Müller bedankte sich für die vertrauensvolle Aufgabe und betonte, dass ihr Vorgänger Karl Eyerkaufer als Vorsitzender des Stiftungsrates große Fußspuren hinterlassen habe.
Mit ihrer Ausbildung als Krankenschwester und dem anschließenden Jurastudium mit Schwerpunkt Sozialrecht sei sie ihrer Berufung gefolgt und engagiere sich vorwiegend im sozialen und gesundheitspolitischen Bereich. Seit 2013 ist die Bundestagsabgeordnete überdies im Ausschuss für Gesundheit des Bundestages tätig und befasst sich nach eigenem Bekunden mit der Aufwertung der Pflegeberufe im Allgemeinen, der Fachkräftegewinnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung, die vor allem in ländlichen Gebieten zunehmend schwieriger werde.
Wie Vorstandsmitglied Karin Grauel mitteilte, habe die Stiftung im vergangenen Jahr gut gewirtschaftet und von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Solidaris eine einwandfreie Bilanz bescheinigt bekommen. Zwar handele es sich um bei der Stiftung Behinderten-Werk um eine vergleichsweise kleine Stiftung mit rund einer halben Million Euro an Stiftungskapital, dennoch seien 2019 insgesamt 34.232, 81 Euro eingesetzt worden, um Menschen mit Behinderungen zu unterstützen. Das sei vor allem Spenden von Privatpersonen und Unternehmen aus der Region zu verdanken – dafür sprach Bettina Müller im Namen der Stiftung ausdrücklich ihren Dank aus.
Die Stiftung habe sowohl große Projekte wie die Beschaffung von Spezialeinrichtung und Therapiematerial für das Schwanennest, als auch kleinere Anschaffungen wie Material zur Kommunikationsförderung oder Möbel für die inklusive Sophie-Scholl-Schule in Hanau finanziert.
Auch inklusive Bildungskurse in Zusammenarbeit mit BWMK und den Bildungspartnern Main-Kinzig werden seit einigen Jahren von der Stiftung finanziell gefördert.
Das Schwanennest in Hanau nimmt tage- oder wochenweise Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen auf, um den jungen Gästen eine schöne Zeit zu bereiten und die Angehörigen bei ihren oft herausfordernden Betreuungsaufgaben zu entlasten.
Durch die Niedrigzinsphase werfe das Stiftungskapital kaum etwas ab, so dass die Stiftung auf die Zuwendungen aus der Bevölkerung sowie von Betrieben und Vereinen angewiesen sei, um ihre Aufgabe zu erfüllen.
Auf die Unterstützung der Öffentlichkeit hofft die Stiftung auch bei ihrer geplanten Crowdfunding-Aktion: Über die Plattform der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen soll eine Spendenaktion für den Spielplatz des Schwanennests gestartet werden. „Das Gelände und die Spielgeräte sind so geplant, dass Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen sie benutzen können“, erläuterte Karin Grauel.  Der Kostenvoranschlag für die barrierefrei nutzbaren Geräte belaufe sich auf knapp 55.000 Euro. Mit der Crowdfunding-Aktion könnten 10.000 Euro erzielt werden, außerdem sind weitere Aktionen geplant, um Spenden für den Spielplatz zu generieren. Informationen zur Stiftung im Internet unter www.stiftung-bwmk.de

 


Mitglieder von Rat und Vorstand der Stiftung der Behinderten-Werk mit der neuen Ratsvorsitzenden, der Bundestagsabgeordneten Bettina Müller, SPD (Mitte). 


24. Oktober 2018

Ein glücklicher Tag für das neu eröffnete Schwanennest an der Pumpstation in Hanau:

Die Stiftung Behinderten-Werk  überreichte einen Spendenbetrag in Höhe von 50.000 Euro an Annette Leske, die Leiterin des Hauses, in dem Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen tage- oder wochenweise betreut werden

Das Geld war in den vergangenen beiden Jahren von Vereinen, Unternehmen, Gemeinden und Privatpersonen gespendet worden, um die kostenintensive Ausstattung des Hauses zu finanzieren. Unter anderem hatte das Autohaus Nix an einem deutschlandweiten Wettbewerb von Toyota teilgenommen und so 20.000 Euro zugunsten des Schwanennests eingespielt. In positiver Erinnerung seien auch verschiedene Benefizkonzerte geblieben – zum Beispiel der Auftritt der Neuen Frankfurter Philharmonie und des Männer-Kammerchors DelicaTon, die auf Einladung des Lions Clubs Main-Kinzig Interkontinental im Mai 2016 in Bad Orb einen viel umjubelten Abend gestalteten.
„Überdies gab es viele tolle Aktionen von Vereinen, Privatpersonen oder Kirchengemeinden, deren Erlöse zu dieser tollen Summe beigetragen haben“, freute sich Beate Funck, die Vorsitzende des Stiftungsvorstands. Sie dankte allen Spendern und Sponsoren für deren soziales Engagement.
Bereits in der Entstehungsphase des ersten Schwanennests in Hanau habe die Stiftung eine Spendenkampagne gestartet, da die Ausstattung der Räume sowie Therapie- und Spielmaterial für die jungen Leute mit Beeinträchtigungen sehr teuer seien.
Seit 2011 bietet das Schwanennest des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e. V.) Eltern und Familienmitgliedern von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung wichtige Unterstützung in der oft herausfordernden Betreuungsaufgabe. „Im Schwanennest in der Feuerbachstraße 15 in Hanau wurden seit der Eröffnung des Hauses im Frühjahr 2011 viele Kinder und Jugendliche liebevoll betreut“, berichtete Annette Leske.
Bald habe sich allerdings herausgestellt, dass die Kapazitäten des Gebäudes die hohe Nachfrage nach Kurzzeit-Betreuungsplätzen nicht abdecken können.
Also sei der Entschluss gefallen, auf dem Gelände der ehemaligen Pumpstation in Hanau-Kesselstadt ein neues Haus zu bauen. Die Investorenfamilie Hain/Mahns finanzierte den Bau, der 24 Betreuungsplätze umfasst. Im Sommer dieses Jahres konnten die ersten Gäste dort betreut werden. Das BWMK hat die Räumlichkeiten gemietet und ist für die weitere Ausstattung zuständig. „Wir haben beispielsweise noch keine Spielflächen und -geräte im Außenbereich“, so Leske, „und auch im Haus selbst ist die Einrichtung noch nicht abgeschlossen.“ Insofern komme der Finanzsegen sehr gelegen und verbessere das Angebot und die Wohlfühlatmosphäre für Kinder und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen nachhaltig. „Unser Ziel ist es, Familien zu unterstützen und den jungen Gästen eine schöne Zeit zu bereiten“, unterstrich Leske. „Deswegen können wir auch weiterhin Spenden gut gebrauchen.“



Mit Schwung und Schwanen-Schirmen: Mitglieder von Rat und Vorstand der Stiftung Behinderten-Werk überreichten einen Spendenbetrag in Höhe von 50.000 Euro an Annette Leske (Mitte), die Leiterin des Schwanennests an der Pumpstation.


 

1. Juni 2018

Wundervolles Konzert zugunsten des Schwanennests Hanau

Vielstimmiger Gesang aus geübten Männerkehlen, das eindrucksvolle Ambiente der Bergkirche Niedergründau und ein rosenduftender Frühsommerabend draußen: Das Benefizkonzert des Männerkammerchors DelicaTon zugunsten des Schwanennests Hanau geriet zu einem Fest für alle Sinne. mehr


 

22. Februar 2018

DelicaTon gibt Benefiz-Konzert in der Bergkirche


Am 23. März in Niedergründau: Männerchor unterstützt Schwanennest Hanau
„Lichtblicke“ heißt der Titel des Benefiz-Konzerts, das der Männer-Kammerchor DelicaTon aus Freigericht am Freitag, 23. März, um 19 Uhr in der Bergkirche Niedergründau zugunsten des gerade entstehenden Schwanennests Hanau gibt. mehr