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30. April 2024    Freude über die erfolgreiche Crowdfunding-Aktion (von links): Mark Langlitz, Bettina Müller, Uwe Häuser, Cornelia Zürn und Beate Funck.

„Kleine Farm“ nun barrierefrei zugänglich
Crowdfunding-Aktion unterstützt Beschäftigungsangebot für Menschen mit komplexen Behinderungen in Linsengericht-Altenhaßlau

In der Natur sein und im Einklang mit ihr arbeiten: Das ist das Konzept der „Kleinen Farm“ in Linsengericht-Altenhaßlau. Unmittelbar angrenzend an die Tagesförderstätte der BWMK gGmbH in der Brentanostraße 7 finden Menschen mit komplexen Behinderungen auf dem hübsch angelegten Freigelände ein Beschäftigungsangebot. Nun konnte dank einer Crowdfunding-Aktion ein barrierefreier Zugang zum Grundstück geschaffen werden.

Es ist bereits die zweite Spenden-Aktion, welche die Stiftung Behinderten-Werk mit Hilfe der Crowdfunding-Plattform der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eG realisiert hat. Angepeilt wurde ein Gesamtbetrag von 10.000 Euro – nun kamen sogar 11.461 Euro zusammen; davon hat die Bank 2500 Euro zugesteuert.
Von dem Geld konnte eine barrierefreie Zuwegung von der Tagesförderstätte zur „Kleinen Farm“ geschaffen werden, so dass auch Rolli-Fahrer:innen die Möglichkeit haben, sich auf dem Naturgelände aufzuhalten und dort tätig zu werden. Die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller, die gleichzeitig Vorsitzende des Rats der Stiftung Behinderten-Werk ist, dankte Mark Langlitz und Jana Wünsch aus der Abteilung Internet/Neue Medien der Bank, die das Spendenprojekt unterstützt hatten.
Die Stiftung Behinderten-Werk habe es sich seit ihrer Gründung 2003 zum Ziel gesetzt, Projekte für Menschen mit Behinderungen aller Altersstufen zu fördern oder Hilfsmittel zu finanzieren, für die kein öffentliches Budget zur Verfügung stehe, erklärte die Vorsitzende des Stiftungsvorstands, Beate Funck. Auf diese Weise seien im Laufe der Jahre zahlreiche wichtige Angebote finanziell unterstützt worden: Zum Beispiel das Schwanennest Hanau, ein Haus zur Kurzzeitbetreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung, oder die Beratungsstelle für Unterstützte Kommunikation in Gelnhausen. Zudem gebe es eine Vielzahl an Einzelförderungen – zum Beispiel, wenn besonderes Therapiematerial oder Einrichtungsgegenstände gebraucht werden.
„Wir freuen uns sehr über das Engagement aller Spenderinnen und Spender, die an der Crowdfunding-Aktion teilgenommen haben und mit ihren Beiträgen Menschen mit Behinderungen in der Region direkt unterstützen“, ergänzte Uwe Häuser vom Stiftungsvorstand.
Cornelia Zürn, Leiterin der Tagesförderstätten im BWMK, erläuterte das Konzept der „Kleinen Farm“. Es biete Menschen, die aufgrund ihrer komplexen Behinderungen einen hohen Unterstützungsbedarf haben, zahlreiche Möglichkeiten, ihre Fähigkeiten einzusetzen. Die Tagesabläufe seien klar strukturiert. Im Austausch mit Menschen, die nicht über Lautsprache verfügten, werde Unterstützte Kommunikation genutzt, um sich zu verständigen. Mit Hilfe von Bildern und Symbolen wird beispielsweise erklärt, welche Tätigkeiten anstehen. „Das kann Rasenmähen sein, Pflege des Weiden-Iglus oder Laub-Rechen“, so Zürn. Auch die Pflege und Bewirtschaftung des Bauwagens, der als Unterschlupf und Pausenraum dient, gehöre dazu. Die Mitarbeit der Tafö-Nutzer:innen werde ebenfalls mit Symbolen und Fotos dokumentiert. So könnten die Menschen sehen und nachvollziehen, woran sie täglich mitarbeiten. „Uns kommt es darauf an, dass sich die Menschen als kompetent und wirksam erleben können“, so Zürn. Die Natur gebe den Menschen viele Anreize, um zu entdecken, zu lernen, und tätig zu werden. Aber auch zur Entspannung wird die „Kleine Farm“ gern genutzt. Das Weiden-Iglu ist besonders im Sommer ein wunderbar schattiges und luftiges Plätzchen.


15. November 2022

Crowdfunding-Aktion für die „Kleine Farm“ in Altenhaßlau gestartet  – Outdoor-Angebot für Menschen mit schweren Behinderungen!

Bitte spenden Sie jetzt!

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"Unsere kleine Farm" ist ein Outdoor-Angebot der Tagesförderstätte Altenhaßlau. Dort werden Menschen mit Behinderungen im Alltag sowie bei der Teilhabe am Leben in der Gesellschaft begleitet und unterstützt. Bei der Gestaltung der Angebote geht es immer auch darum, Fähigkeiten und Kompetenzen der Menschen zu stärken und weiter zu entwickeln, damit diese selbstständig handeln und somit ein möglichst selbstbestimmtes Leben führen können. Auf den Grünflächen an der Tagesförderstätte des Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V. in der Brentanostraße 11 in Linsengericht-Altenhaßlau können die Mitarbeiter:innen vielfältige Tätigkeiten in der Natur ausüben. Zentraler Aufenthaltsort der "Kleinen Farm" ist ein Bauwagen mit Holzofen, wo Arbeitsbesprechungen, Mahlzeiten und andere Aktivitäten stattfinden. Auch die Bewirtschaftung des Bauwagens - unter anderem die Beschaffung von Heizmaterial - gehört zu den Aufgaben der Mitarbeiter:innen. Lern- und Erfahrungsräume entstehen durch unterschiedliche Arbeits- und Betätigungsmöglichkeiten, durch welche jede/r Einzelne seine/ihre individuellen Fähigkeiten einbringen und sich entwickeln kann.

Um den Bauwagen auch für Rollifahrer:innen zugänglich zu machen, ist der Bau einer Rampe dringend erforderlich. Die Mittel dafür möchte die Stiftung Behinderten-Werk durch die Crowdfunding-Aktion erzielen.

Natur und Umwelt bilden einen wichtigen Erfahrungsraum - der Jahreszeitenwechsel, das Wetter, der Prozess von Wachsen, Gedeihen, Ernten bietet viele Möglichkeiten, um aktiv zu werden, die Ergebnisse der eigenen Arbeit wahrzunehmen und sich als wirksam zu erfahren. Draußen sein, Natur genießen, das Gelände pflegen, sich weitgehend selbst versorgen – das wird auf der "Kleinen Farm" umgesetzt.
Den Tagesablauf gestalten, im eigenen Rhythmus sein und den Tag mit Aufgaben erleben, die durch Raum und Infrastruktur vorgegeben sind – das sind Grundlagen für wirksames Handeln und Wege zur Teilhabe an Alltagsprozessen, wie sie in unserer Gesellschaft üblich sind.
Tragen Sie dazu bei, dass Menschen mit Behinderungen ihre Kompetenzen durch die Arbeit mit und in der Natur stärken können - spenden Sie für den Rampenbau am Bauwagen der "Kleinen Farm" in Altenhaßlau.


Schon jetzt danken wir Ihnen für Ihre Unterstützung!


1. September 2022

Kommen Sie vorbei - Keks-Kinderfest in Hanau
Die Stiftung Behinderten-Werk sowie der Bereich Kinder-Jugend und Familie des BWMK sind beim Keks-Kinderfest an der Orangerie des Amphitheaters vertreten und bieten eine tolle Aktivität für die kleinen Fest-Besucher:innen an.

Samen in die Erde geben und die Pflänzchen wachsen sehen – am Stand von Stiftung Behinderten-Werk und BWMK können
Kinder und Junggebliebene Tontöpfe bemalen und sie anschließend mit Erde und Kräutersamen befüllen: Vom 02.-04. September 2022 startet nach Coronabedingter Zwangspause wieder das beliebte Bürgerfest in Hanau.

Die Stiftung Behinderten-Werk sowie der Bereich Kinder-Jugend und Familie des BWMK sind beim Keks-Kinderfest an der Orangerie des Amphitheaters vertreten und bieten eine tolle Aktivität für die kleinen Fest-Besucher:innen an. An unserem Stand vor der Orangerie können Kinder Blumentöpfe bemalen und sie anschließend mit Erde und Kräutersamen befüllen. Kräfte des BWMK und der Jugendkunstschule der Stadt Hanau werden die Kinder im kreativen Prozess begleiten.

Wir freuen uns auf Euren Besuch beim Keks-Kinderfest! Freitags sind wir ab 14 Uhr für unsere Gäste da, samstags und sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr.


1. Oktober 2021

„Menschen in ihrer Entwicklung fördern“
Zum Tag der Stiftungen am 1. Oktober: Beate Funck berichtet über Aufgaben der Stiftung Behinderten-Werk

Noch ist der Holzfisch in seinem Sandsee ziemlich allein, aber bald werden Nestschaukel und weitere Spielgeräte folgen: Dass der barrierefreie Spielplatz am Schwanennest in Hanau gebaut werden kann, ist auch dem Engagement der Stiftung Behinderten-Werk zu verdanken. Anlässlich des europaweiten Tages der Stiftungen am 1. Oktober 2021 trafen wir die Vorsitzende des Stiftungsvorstands, Beate Funck, zum Interview.

Frage: Was ist Aufgabe der Stiftung Behinderten-Werk? Beate Funck ist Vorsitzende des Vorstands der Stiftung Behinderten-Werk.
Beate Funck: Seit unserem Gründungsjahr 2003 unterstützen wir Menschen mit Behinderungen in Hanau und dem Main-Kinzig-Kreis, indem wir Förderprojekte, Therapiematerial oder spezielle Ausstattungsgegenstände finanzieren. Neben den individuellen Zuwendungen gibt es auch immer Projekte, die dazu dienen, dass Menschen mit Beeinträchtigungen in ihrer Entwicklung gefördert oder neue Angebote gestaltet werden können. Ein Beispiel dafür ist das Schwanennest in Hanau – als 2010/2011 das erste Haus zur Kurzzeitbetreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderung gebaut wurde, haben wir seitens der Stiftung eine Spendenkampagne ins Leben gerufen, um die Finanzierungslücke zu schließen. Auch der Schwanennest-Neubau an der alten Pumpstation in Kesselstadt wurde von uns unterstützt. Für Ausstattung und Gerätschaften, die speziell an die Bedürfnisse von Menschen mit Beeinträchtigungen angepasst sind, gibt es oft kein öffentliches Budget. Also springen wir ein. Deshalb haben wir uns auch für den Bau eines barrierefreien Spielplatzes am Schwanennest stark gemacht.

Frage: Durch die anhaltende Niedrigzinsphase wird auch die Stiftungsarbeit erschwert. Wie stark ist die Stiftung Behinderten-Werk betroffen?
Beate Funck: In der Vergangenheit haben wir immer um Zustiftungen geworben, um das Stiftungskapital zu mehren. Da wir verpflichtet sind, mit dem Geld verantwortungsvoll umzugehen, kümmern wir uns um sinnvolle Anlagemöglichkeiten. Allerdings sind die Erträge aus dem Stiftungskapital in der gegenwärtigen Situation sehr knapp – insofern werben wir immer wieder um Spenden für unsere Projekte und Einzelförderungen. Zum Beispiel haben wir in diesem Frühjahr mit der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen eine sehr erfolgreiche Crowdfunding-Aktion für den Spielplatz am Schwanennest umsetzen können. Überdies wurden wir 2020 trotz der Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen von Privatleuten und Firmen mit Spenden unterstützt und konnten über 30.000 Euro zugunsten von Menschen mit Behinderungen ausschütten, davon 20.000 Euro für das Schwanennest und 10.158,40 Euro für die Tagesförderstätte Altenhaßlau, die Sophie-Scholl-Schule Hanau und das Betreute Wohnen. Meinen herzlichen Dank an alle Spenderinnen und Spender!

Frage: Welche Pläne hat die Stiftung Behinderten-Werk für die Zukunft?
Beate Funck: Stiftungsvorstand und -rat arbeiten seit vielen Jahren vertrauensvoll zusammen. Auch der Generationswechsel an der Spitze des Stiftungsrats hat gut geklappt – Karl Eyerkaufer hat den Stab 2020 an die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller übergeben, die uns nach Kräften unterstützt. Außerdem hat sich die Strategie bewährt, neben Einzelförderungen auch größere Projekte in Angriff zu nehmen. Wir hatten in den vergangenen Jahren sehr stark das Schwanennest im Blick – vor allem, um Familien und Angehörigen Unterstützung in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen mit Behinderungen zu bieten. Nun wollen wir das Thema Kommunikation wieder stärker in den Blickpunkt rücken. Die Stiftung hat die Gründung der Beratungsstelle für Frühe Dialoggestaltung und Unterstützte Kommunikation in Gelnhausen nachhaltig gefördert; jetzt möchten wir erneut Menschen in den Blick nehmen, die sich lautsprachlich gar nicht oder kaum verständigen können und sie bei der Teilhabe an Kommunikation unterstützen. Wir wollen dabei vor allem auch digitale Möglichkeiten nutzen!


So soll der barrierefreie Spielplatz am Schwanennest aussehen, wenn er fertig ist. Die Stiftung Behinderten-Werk hat für das Projekt erfolgreich um Spenden geworben.

 

 


7. Juni 2021

Spielplatz-Bau rückt näher
Erfolgreiches Crowdfunding für neues Projekt am Schwanennest Hanau

„Das war eine tolle Sache, wir danken allen Spenderinnen und Spendern von Herzen“, freute sich Beate Funck vom Vorstand der Stiftung Behinderten-Werk bei der Übergabe des Erlöses aus der Crowdfunding-Aktion der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen am Schwanennest in Hanau.

Innerhalb von 90 Tagen kamen insgesamt 10.010 Euro auf dem Spendenkonto zusammen. Von dem Geld werden Spielgeräte für den geplanten barrierefreien Spielplatz am Schwanennest angeschafft. Beate Funck dankte Mark Langlitz, der in dem Geldinstitut für Internet und Neue Medien zuständig ist, für die kompetente Unterstützung, sowie Dorothee Müller, welche die Aktion seitens der Stiftung Behinderten-Werk betreut hatte.
Das Schwanennest an der ehemaligen Pumpstation im Hanauer Stadtteil Kesselstadt ist ein Haus zur Kurzzeit-Betreuung für Kinder und Jugendliche mit Behinderung. „Hier können die jungen Leute abwechslungsreiche Tage oder Wochen verbringen, wenn Familien oder Angehörige Unterstützung brauchen und nach einer Möglichkeit suchen, den Nachwuchs in einer Wohlfühl-Umgebung von geschultem Personal betreuen zu lassen“, erklärte Annette Leske, die Leiterin des Schwanennests, das zum BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e.V.) gehört.
Sie hatte den Wunsch nach einem Spielplatz auf dem Außengelände an die Stiftung Behinderten-Werk herangetragen – nachdem er vielfach von den jungen Gästen des Schwanennests geäußert worden war. Zwar seien seit Eröffnung des Hauses im Sommer 2018 mit Hilfe von Spendengeldern schon diverse Spielsachen „für draußen“ angeschafft worden, aber für den Spielplatz-Bau werde eine weitaus größere Summe benötigt. „Allein die Kosten für die Spielgeräte, die von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen barrierefrei nutzbar sein werden, wurden im Kostenvoranschlag für den Spielplatzbau mit rund 55 000 Euro beziffert“, berichtete Leske.
Daher werde der Spielplatz am Schwanennest in Abschnitten realisiert, erläuterte Joachim Schröck, stellvertretender Vorstandsvorsitzender des BWMK. Er dankte der Stiftung für die Unterstützung des Bauvorhabens.
„Da es für solche Projekte keine öffentliche Förderung gibt, ist die Stiftung aktiv“, so Beate Funck. Seit ihrer Gründung 2003 fördert die Stiftung Behinderten-Werk Menschen mit Behinderung durch die Anschaffung von Hilfsmitteln, speziellen Einrichtungsgegenständen oder die Finanzierung von Projekten. „Die Crowdfunding-Plattform der VR Bank hat uns die Möglichkeit gegeben, auf unser Spielplatz-Vorhaben aufmerksam zu machen und unserem Ziel ein Stück näher zu kommen“, so Funck. „Auch nach Abschluss der Crowdfunding-Aktion bitten wir um Spenden auf das Konto der Stiftung, damit wir weiter bauen können.“



10.010 Euro kamen bei der Crowdfunding-Aktion für den geplanten Spielplatz am Schwanennest zusammen. Darüber freuen sich (von links): Annette Leske, Beate Funck, Mark Langlitz und Joachim Schröck.   Foto: VR Bank Main-Kinzig-Büdingen


7. Oktober 2020

Ein Spielplatz für das Schwanennest
Stiftung Behinderten-Werk plant Crowdfunding-Aktion/ MdB Bettina Müller (SPD) neue Ratsvorsitzende

„Trotz Corona-Pandemie geht es weiter“, freute sich die Bundestagsabgeordnete Bettina Müller (SPD), die erstmals seit Ihrer Wahl zur Vorsitzenden des Rats der Stiftung Behinderten-Werk eine Sitzung leitete. Das geplante Treffen im März war wegen des Lockdowns verschoben worden.

Bei der jüngsten Zusammenkunft wurde sorgfältig darauf geachtet die Sicherheitsregeln zum Schutz vor der Verbreitung des Virus umzusetzen. Vorstandsmitglied Joachim Schröck hatte die Sitzung eigens in die Barbarossa-Werkstatt in Altenhaßlau verlegt, da die dortige Mensa genügend Raum bietet, um Abstand zu halten.
Bettina Müller bedankte sich für die vertrauensvolle Aufgabe und betonte, dass ihr Vorgänger Karl Eyerkaufer als Vorsitzender des Stiftungsrates große Fußspuren hinterlassen habe.
Mit ihrer Ausbildung als Krankenschwester und dem anschließenden Jurastudium mit Schwerpunkt Sozialrecht sei sie ihrer Berufung gefolgt und engagiere sich vorwiegend im sozialen und gesundheitspolitischen Bereich. Seit 2013 ist die Bundestagsabgeordnete überdies im Ausschuss für Gesundheit des Bundestages tätig und befasst sich nach eigenem Bekunden mit der Aufwertung der Pflegeberufe im Allgemeinen, der Fachkräftegewinnung sowie der medizinischen und pflegerischen Versorgung, die vor allem in ländlichen Gebieten zunehmend schwieriger werde.
Wie Vorstandsmitglied Karin Grauel mitteilte, habe die Stiftung im vergangenen Jahr gut gewirtschaftet und von der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Solidaris eine einwandfreie Bilanz bescheinigt bekommen. Zwar handele es sich um bei der Stiftung Behinderten-Werk um eine vergleichsweise kleine Stiftung mit rund einer halben Million Euro an Stiftungskapital, dennoch seien 2019 insgesamt 34.232, 81 Euro eingesetzt worden, um Menschen mit Behinderungen zu unterstützen. Das sei vor allem Spenden von Privatpersonen und Unternehmen aus der Region zu verdanken – dafür sprach Bettina Müller im Namen der Stiftung ausdrücklich ihren Dank aus.
Die Stiftung habe sowohl große Projekte wie die Beschaffung von Spezialeinrichtung und Therapiematerial für das Schwanennest, als auch kleinere Anschaffungen wie Material zur Kommunikationsförderung oder Möbel für die inklusive Sophie-Scholl-Schule in Hanau finanziert.
Auch inklusive Bildungskurse in Zusammenarbeit mit BWMK und den Bildungspartnern Main-Kinzig werden seit einigen Jahren von der Stiftung finanziell gefördert.
Das Schwanennest in Hanau nimmt tage- oder wochenweise Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen auf, um den jungen Gästen eine schöne Zeit zu bereiten und die Angehörigen bei ihren oft herausfordernden Betreuungsaufgaben zu entlasten.
Durch die Niedrigzinsphase werfe das Stiftungskapital kaum etwas ab, so dass die Stiftung auf die Zuwendungen aus der Bevölkerung sowie von Betrieben und Vereinen angewiesen sei, um ihre Aufgabe zu erfüllen.
Auf die Unterstützung der Öffentlichkeit hofft die Stiftung auch bei ihrer geplanten Crowdfunding-Aktion: Über die Plattform der VR Bank Main-Kinzig-Büdingen soll eine Spendenaktion für den Spielplatz des Schwanennests gestartet werden. „Das Gelände und die Spielgeräte sind so geplant, dass Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen sie benutzen können“, erläuterte Karin Grauel.  Der Kostenvoranschlag für die barrierefrei nutzbaren Geräte belaufe sich auf knapp 55.000 Euro. Mit der Crowdfunding-Aktion könnten 10.000 Euro erzielt werden, außerdem sind weitere Aktionen geplant, um Spenden für den Spielplatz zu generieren. Informationen zur Stiftung im Internet unter www.stiftung-bwmk.de

 


Mitglieder von Rat und Vorstand der Stiftung der Behinderten-Werk mit der neuen Ratsvorsitzenden, der Bundestagsabgeordneten Bettina Müller, SPD (Mitte). 


24. Oktober 2018

Ein glücklicher Tag für das neu eröffnete Schwanennest an der Pumpstation in Hanau:

Die Stiftung Behinderten-Werk  überreichte einen Spendenbetrag in Höhe von 50.000 Euro an Annette Leske, die Leiterin des Hauses, in dem Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen tage- oder wochenweise betreut werden

Das Geld war in den vergangenen beiden Jahren von Vereinen, Unternehmen, Gemeinden und Privatpersonen gespendet worden, um die kostenintensive Ausstattung des Hauses zu finanzieren. Unter anderem hatte das Autohaus Nix an einem deutschlandweiten Wettbewerb von Toyota teilgenommen und so 20.000 Euro zugunsten des Schwanennests eingespielt. In positiver Erinnerung seien auch verschiedene Benefizkonzerte geblieben – zum Beispiel der Auftritt der Neuen Frankfurter Philharmonie und des Männer-Kammerchors DelicaTon, die auf Einladung des Lions Clubs Main-Kinzig Interkontinental im Mai 2016 in Bad Orb einen viel umjubelten Abend gestalteten.
„Überdies gab es viele tolle Aktionen von Vereinen, Privatpersonen oder Kirchengemeinden, deren Erlöse zu dieser tollen Summe beigetragen haben“, freute sich Beate Funck, die Vorsitzende des Stiftungsvorstands. Sie dankte allen Spendern und Sponsoren für deren soziales Engagement.
Bereits in der Entstehungsphase des ersten Schwanennests in Hanau habe die Stiftung eine Spendenkampagne gestartet, da die Ausstattung der Räume sowie Therapie- und Spielmaterial für die jungen Leute mit Beeinträchtigungen sehr teuer seien.
Seit 2011 bietet das Schwanennest des BWMK (Behinderten-Werk Main-Kinzig e. V.) Eltern und Familienmitgliedern von Kindern und Jugendlichen mit Beeinträchtigung wichtige Unterstützung in der oft herausfordernden Betreuungsaufgabe. „Im Schwanennest in der Feuerbachstraße 15 in Hanau wurden seit der Eröffnung des Hauses im Frühjahr 2011 viele Kinder und Jugendliche liebevoll betreut“, berichtete Annette Leske.
Bald habe sich allerdings herausgestellt, dass die Kapazitäten des Gebäudes die hohe Nachfrage nach Kurzzeit-Betreuungsplätzen nicht abdecken können.
Also sei der Entschluss gefallen, auf dem Gelände der ehemaligen Pumpstation in Hanau-Kesselstadt ein neues Haus zu bauen. Die Investorenfamilie Hain/Mahns finanzierte den Bau, der 24 Betreuungsplätze umfasst. Im Sommer dieses Jahres konnten die ersten Gäste dort betreut werden. Das BWMK hat die Räumlichkeiten gemietet und ist für die weitere Ausstattung zuständig. „Wir haben beispielsweise noch keine Spielflächen und -geräte im Außenbereich“, so Leske, „und auch im Haus selbst ist die Einrichtung noch nicht abgeschlossen.“ Insofern komme der Finanzsegen sehr gelegen und verbessere das Angebot und die Wohlfühlatmosphäre für Kinder und Jugendlichen mit Beeinträchtigungen nachhaltig. „Unser Ziel ist es, Familien zu unterstützen und den jungen Gästen eine schöne Zeit zu bereiten“, unterstrich Leske. „Deswegen können wir auch weiterhin Spenden gut gebrauchen.“



Mit Schwung und Schwanen-Schirmen: Mitglieder von Rat und Vorstand der Stiftung Behinderten-Werk überreichten einen Spendenbetrag in Höhe von 50.000 Euro an Annette Leske (Mitte), die Leiterin des Schwanennests an der Pumpstation.


 

1. Juni 2018

Wundervolles Konzert zugunsten des Schwanennests Hanau

Vielstimmiger Gesang aus geübten Männerkehlen, das eindrucksvolle Ambiente der Bergkirche Niedergründau und ein rosenduftender Frühsommerabend draußen: Das Benefizkonzert des Männerkammerchors DelicaTon zugunsten des Schwanennests Hanau geriet zu einem Fest für alle Sinne. mehr


 

22. Februar 2018

DelicaTon gibt Benefiz-Konzert in der Bergkirche


Am 23. März in Niedergründau: Männerchor unterstützt Schwanennest Hanau
„Lichtblicke“ heißt der Titel des Benefiz-Konzerts, das der Männer-Kammerchor DelicaTon aus Freigericht am Freitag, 23. März, um 19 Uhr in der Bergkirche Niedergründau zugunsten des gerade entstehenden Schwanennests Hanau gibt. mehr